Die „Blaue Stunde“ gilt zu Recht als eine der besten Zeiten zum Fotografieren. Das gilt besonders für Stadtansichten. Und das Beste ist, dass man in der Blauen Stunde völlig wetterunabhängig ist! Ganz egal, ob es ein sonniger oder bewölkter Tag ist (war), der Himmel färbt sich abends immer kobaltblau ein. Sogar bei Regen! Dann hat man sogar noch die sehr fotogenen Reflexe auf dem nassen Pflaster. So wie auf dem Foto der Dresdener Frauenkirche.

Gibt es besondere Dinge zu beachten?

Nein, ihr könnt einfach drauflos fotografieren, wie ihr es bei der Abend- und Nachtfotografie gewohnt seid. Live View ist hilfreich für eine präzise Komposition. Das kann bei wenig Licht mit dem optischen Sucher einer DSLR bisweilen etwas schwierig sein.

Regenschutz

Wenn es nicht gerade schüttet wie aus Eimern mache ich mir um Regenschutz nicht allzu viele Gedanken. Bei Dauerregen sollte man aber schon Kamera und Objektiv vor zu viel Wasser schützen.

Persönlich halte ich nicht viel von den Regenschutzüberzügen, die man für mehr oder weniger (meist mehr) viel Geld kaufen kann. Sie sind umständlich in der Handhabung und machen die Bedienung der Kamera schwierig. Da die Kamera bei der Nachtfotografie ja in aller Regel auf dem Stativ steht, bevorzuge ich einen Regenschirm, der an das Stativ geklemmt wird, so wie dieser hier. Natürlich kann man da auch für weniger Geld eine Bastellösung finden. Auf jeden Fall sind Kamera und FotografIn so vor dem Regen geschützt und man kann ganz in Ruhe und ohne Fummelei die Kamera bedienen.

Ok, so ein Regenschirm hilft nicht mehr, wenn der Regen waagerecht kommt, aber dann macht das Fotografieren eh keinen rechten Spaß mehr.