Kein Sommer für Landschaftsfotografie

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Lüneburger Heide

Blauer Himmel ist sooo langweilig. Aber was soll man machen. Nun ist man schon mal da, dann macht man halt ein paar Fotos. Aber seien wir ehrlich, mehr als ein dokumentarisches Bild (so sieht es halt aus in der Lüneburger Heide …) ist da kaum drin. Dieser Sommer war bisher wirklich kein Sommer für Landschaftsfotografen. Drei Monate lang fast jeden Tag blauer Himmel, das ist zum Verzweifeln.

Landschaftsfotowetter

Landschaftsfotos leben vom Wetter und vom Licht. Also heißt es Daumen drücken und auf schlechtes Wetter warten. Aufziehende Regen- oder Gewitterwolken machen ein Landschaftsfoto dramatisch. So wie hier in Moustiers-Sainte-Marie in der Provence.

Moustiers-Sainte-Marie

Das Haus und die Berge lagen noch im Sonnenlicht, als das Gewitter aufzog. Gute Voraussetzungen für ein Foto. Glücklicherweise war das Auto in der Nähe, denn kurz nach den Aufnahmen ging ein regelrechter Wolkenbruch auf uns nieder.

Landschaft in Niedersachsen

Aber es muss gar nicht immer ein Gewitter sein. Es reicht schon, wenn ein paar lockere Wolken am Himmel sind und die Sonnenstrahlen durch ein paar Wolkenlücken scheinen. Allemal besser als blauer Himmel.

Loch Leene, County Kerry, Irland

Und was wäre dieser Sonnenuntergang am Lough Leane im County Kerry, Irland, ohne die Wolken? Pure Langeweile, oder?

Während ich das hier schreibe, höre ich gerade im Wettebericht, dass es jetzt gleich ein paar Gewitter geben soll. Na also, geht doch! Es brechen wieder bessere Zeiten für Landschaftsfotografen an!

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