Was ist eigentlich: Chromatische Abberation?

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Chromatische Abberation

Ah, welch wunderbares Beispiel für chromatische Abberation! Besser geht’s nicht, oder? Und das bei einem Objektiv, dass man nicht mal so eben beim Elektronikmarkt des Vertrauens in der Grabbelkiste findet. Aber lassen wir doch Wikipedia zu Wort kommen:

Die chromatische Aberration (griechisch χρωμα chroma ‚Farbe‘ und lateinisch aberrare ‚abschweifen‘; in der Fotografie oft abgekürzt mit CA) ist ein Abbildungsfehler optischer Linsen, der dadurch entsteht, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe verschieden stark gebrochen wird. Neben einer chromatischen Vergrößerungsdifferenz führt das zu dem Farbquerfehler, der sich besonders an Bildrändern in grünen und roten* bzw. blauen und gelben Farbsäumen an Hell-Dunkel-Übergängen äußert

Genau: Farbsäume an Hell-Dunkel-Übergängen.

Zwar kann man den Fehler bei einzelnen Linsen (Achromaten) oder bei Objektiven mit fester Brennweite weitgehend beseitigen, aber insbesondere bei Weitwinkel-Zoomobjektiven ist der Fehler nur schwer zu korrigieren.

Auftritt Lightroom: Ein Häkchen setzen und ein klein wenig an einem Regler drehen, und schwupps ist sie weg, die chormatische Abberation.

Chromatische Abberation

Chromatische Abberation

* ich gehe nicht ganz konform mit Wikipedia. Die Farbsäume sind nicht Grün und Rot, sondern Grün und Magenta, denn es sind immer Komplementärfarben und das sind bekanntlich Grün und Magenta und nicht Grün und Rot. Aber bei Gelb und Blau ist die Welt wieder in Ordnung… 😉

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