HDR in Lightroom

bisher Keine Kommentare

Calgary und Saddle Dome

Seit einiger Zeit gibt es ja schon die HDR-Funktion in Lightroom. Nun habe ich zwar nicht mehr oft das Bedürfnis, HDR-Bilder zu erstellen, aber ab und zu kommt es vor. Also war ich durchaus erfreut, dass ich dafür nicht mehr Photoshop oder ein anderes Programm nutzen musste. Zumal das fertige HDR-Bild eine DNG-Datei ist und damit alle Möglichkeiten der Nachbearbeitung einer Rohdatei bietet.

Simple Anwendung

Die HDR-Funktion ist wirklich einfach in der Anwendung. Man wählt alle Fotos aus der Belichtungsserie aus und wählt aus dem Kontextmenu Photo Merge >> HDR… aus.

LR HDR

Der Rest funkioniert automatisch und man hat  keine wesentlichen Einstellmöglichkeiten. Das fertige HDR-Bild wird als DNG-Datei in den LR-Katalog eingefügt und steht zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Und die Ergebnisse?

Um es vorweg zu sagen: Die Ergbebnisse sind sehr natürlich und haben nicht den typischen HDR-Look, den ich gar nicht mehr mag. So weit, so gut. Aber: Bisher habe ich es noch immer geschafft aus einer einzelnen Rohdatei mit mittlerer Belichtung ein Bild zu entwickeln, dass von dem HDR-Bild praktisch nicht zu unterscheiden ist:

Calgary und Saddle Dome
HDR aus 7 Einzelbildern

 

Calgary und Saddle Dome
Aus einer RAW-Datei entwickelt

 

Visuell sind beide Bilder praktisch identisch.

Allerdings hat das HDR-Bild leichte Vorteile im Rauschverhalten in den dunklen Bildbereichen. Aber man muss schon sehr genau hinschauen, um den Unterschied zu sehen:

Vergelcihe Rauschverhalten

Linke Bildhälfte HDR, rechte Bildhälfte ohne HDR (200% Ansicht).

Fazit

Ich bin nicht überwältigt von der HDR-Funktion in Lightroom. Die leichten Vorteile beim Rauschverhalten und die Tatsache, dass ich für ein HDR-Bild nicht die Anwendung wechseln muss, sind aber Grund genug, dass ich die Funktion ab und an nutze.

Wie sind Eurer Erfahrungen mit der HDR-Funktion von Lightroom?

Verfolgen Rainer Hoffmann:

Letzte Einträge von

Deine Gedanken zu diesem Thema